Strickliebe: Wärmende Pulswärmer mit Zopfmuster

Schönes für kalte Tage – Pulswärmer selber stricken

Gerade in der kalten Jahreszeit sind selbstgestrickte Accessoires nicht nur funktional, sondern auch ein echter Hingucker. Heute möchte ich euch ein kleines, aber feines Projekt vorstellen: Pulswärmer mit klassischem Zopfmuster. Sie sind schnell gefertigt, ideal zum Verschenken und perfekt, um Stricktechniken wie das Zopfen zu üben.

Was du brauchst:

  • 50 g weiche Merinowolle (z. B. in DK-Stärke)
  • Nadelspiel oder Rundstricknadel in Stärke 4
  • Hilfsnadel für das Zopfmuster
  • Schere, Stopfnadel

So geht’s:

1. Maschen anschlagen

Schlage 40 Maschen an (die Maschenzahl sollte teilbar durch 4 + 1 für das Zopfmuster sein, je nach Garnstärke anpassen). Verbinde die Maschen zur Runde, achte darauf, dass sie nicht verdreht sind.

2. Bündchen stricken

Stricke 8 Runden im Wechsel von 2 Maschen rechts und 2 Maschen links für das Bündchen.

3. Zopfmuster einarbeiten

Das einfache Zopfmuster besteht aus einer Verzopfung über 6 Maschen alle 6 Runden:

Runden 1–5: Muster wie es erscheint (z. B. 3 rechts, 3 links, 3 rechts ...)
Runde 6: 3 Maschen auf Hilfsnadel vor die Arbeit legen, 3 Maschen rechts stricken, dann die 3 Maschen der Hilfsnadel rechts stricken

Wiederhole dieses Zopfmuster dort, wo du es platzieren möchtest. Eine mittige Verzopfung auf dem Handrücken macht sich besonders schön.

4. Bis zur gewünschten Länge stricken

Stricke weiter in deinem Muster, bis die Pulswärmer ca. 15–18 cm lang sind, je nach Handgröße.

5. Abschluss & Fäden vernähen

Beende mit einem Bündchen (4 Runden 2 rechts/2 links), dann locker abketten. Vernähe die Fäden sorgfältig.

Tipps für Individualisten:

Mit farbigen Garnen oder verschiedenen Zopfmustern kann man tolle Variationen schaffen. Wer möchte, kann auch Perlen einarbeiten – ein echter Hingucker!

Fazit

Pulswärmer sind ein ideales Anfängerprojekt mit Wow-Effekt. Sie wärmen nicht nur die Handgelenke, sondern zeigen deine Liebe zum Detail. Viel Freude beim Nachstricken!

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